Der ROI von LLMs im Betrieb liegt nicht im glänzenden Chatbot. Er liegt in den langweiligen Aufgaben, die niemand gern macht.
Die spektakuläre Demo überzeugt im Meeting. Den echten Mehrwert liefern die unscheinbaren Stellen: Routineaufgaben, die viel Zeit fressen und wenig Denkarbeit brauchen.
Ein Beispiel aus unserem Ops-Alltag: Patch-Jobs laufen über Automatisierung, die Ergebnisse werden per LLM zu verständlichen Zusammenfassungen verarbeitet und direkt ins Ticketsystem geschrieben. Niemand tippt mehr Statusberichte ab.
Das ist nicht glamourös. Aber es spart jede Woche reale Stunden, reduziert Abtipp-Fehler und macht den Verlauf nachvollziehbar.
Die Faustregel: Automatisiere die Übersetzung von „Maschinen-Output" in „Mensch-lesbar", nicht die Entscheidung selbst. LLMs sind exzellente Übersetzer und mässige Entscheider.
Wer LLMs im Betrieb sucht, sollte nicht nach dem coolsten Use-Case fragen, sondern nach dem nervigsten.
Wo habt ihr eine repetitive Aufgabe, die ein Modell übernehmen könnte?