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Warum ein CTO ein 19-Zoll-Rack im Keller betreibt

Ja, ich habe ein 19-Zoll-Rack im Keller. Mit Solarstrom, einem Raspberry-Pi-Cluster und mehr Monitoring als manch ein KMU. Und nein, das ist kein Spleen — es ist Teil der Arbeit.

Im Homelab lerne ich Dinge, die in keiner Doku stehen: wie sich ein Setup wirklich verhält, wenn man es selbst aufbaut, kaputtmacht und wieder repariert. Kein Ticket, kein Vendor — nur ich und das Problem.

Konkret läuft da ein Pi-Cluster mit Docker, ein selbstgebautes Netz, zwei parallele Monitoring-Stacks, dazu Solar-Monitoring übers Smart Home. Spielerei? Auf den ersten Blick. In Wahrheit ist es ein Übungsplatz, auf dem ich Entscheidungen ausprobiere, bevor sie Kunden treffen.

Der beste Architekt ist der, der noch selbst die Hände im Stack hat. Wer nur auf Folien entscheidet, verliert das Gefühl dafür, was im Betrieb tatsächlich weh tut.

Tinkern hält ehrlich. Es erinnert daran, dass hinter jeder Architektur am Ende ein Kabel steckt, das jemand einstecken muss.

Habt ihr ein Homelab — oder hört das Basteln im Job auf?

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